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Ein Diabetes mellitus erhöht das Risiko eine
Herz-und Kreislauferkrankung zu erleiden drastisch. Ein Diabetes
ist häufig mit anderen Risikofaktoren wie Übergewicht,
Fettstoffwechselstörungen, hohem Blutdruck , Insulinresistenz
assoziiert.
Herz-/ Kreislauferkrankungen sind die führende Todesursache
des Diabetikers und beinahe 2/3 aller zuckerkranken Patienten
leiden an einer symptomatischen ( Beschwerden verursachenden)
Herz-/Kreislauferkrankung.
Was ist ein Diabetes mellitus ?
Unter einem Diabetes mellitus versteht man die Unfähigkeit
des
Körpers, in ausreichendem Maße das Hormon Insulin zu
produzieren oder in adäquater Weise auf das gebildete Insulin
zu reagieren.
Insulin wird gebraucht, um Zucker ("Blutzucker" oder auch
Glucose) im Körper zu verstoffwechseln. Von Diabetes spricht
man, wenn der Zuckergehalt im Blut über das normale Maß
ansteigt.
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Typ I und Typ II -
Diabetes
sind die großen Untergruppen.
Beim Typ I beginnt die Erkrankung schon in jungen Jahren.
Hier fehlt Insulin und muß durch Spritzen zugeführt
werden.
Beim Typ II handelt es sich um eine fortschreitende, teilweise über
Jahre ohne oder mit nur geringen Beschwerden verlaufende Erkrankung,
bei der Insulin fehlt oder der Körper auf das gebildete Insulin
nicht mehr ausreichend reagiert (sogennante Insulinresistenz).
Der Typ II Diabetiker ist häufig älter als 45 Jahre und
übergewichtig. Bei Familienmitgliedern besteht häufig
auch ein
Diabetes in der Vorgeschichte.
Besonderheiten
Herzinfarkt und Herzattacken können bei Diabetikern
anders als bei Nichtdiabetikern ohne oder nur mit geringen
bzw. untypischen Beschwerden verlaufen.
Da ein Diabetes mellitus ein gravierender Risikofaktor
ist und
häufig mit anderen Risikofaktoren auftritt, müssen diese
besonders intensiv behandelt werden. Der Blutdruck z.B. sollte
unter 130/85 mmHg liegen und auch das Cholesterin sollte sehr
niedrig sein (das sogenannte "böse" oder LDL - Cholesterin
unter 100 mg/dl).
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