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Durch
die Ultraschalluntersuchung des Herzens unter Belastungsbedingungen
kann der Arzt feststellen, ob Ihr Herz nicht nur in Ruhe, sondern
auch unter Belastung regelrecht arbeitet. Insbesondere können
Durchblutungsstörungen des Herzmuskels frühzeitig entdeckt
werden oder Ausdehnungen und Schwere eines durchgemachten Herzinfarktes
genau bestimmt werden. Häufig wird diese Untersuchung eingesetzt,
wenn durch ein Belastungs-EKG alleine die Beurteilung einer Herzerkrankung
nicht möglich ist, bzw. um zu entscheiden ob Eingriffe bei
Verkalkungen der Herzkranzgefäße wie z.B. Operation oder
Ballondilatation sinnvoll sind.
Bei der dynamischen Belastung fährt der Patient, ähnlich
wie beim Belastungs-EKG, in halbsitzender Position auf einer Ergometerliege
Rad. Die Belastung wird wie beim Belastungs-EKG in Abständen
von 1-2 Minuten bis zum Ende der Untersuchung gesteigert.
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Zur Untersuchung wird die Liege in eine halblinke
Seitenlage gekippt, was für den Patienten ungewohnt und etwas
unbequem ist, wobei aber weitaus bessere Bilder des Herzens als
in Rückenlage gewonnen werden können.
Die Untersuchung ist ansonsten nicht schmerzhaft und dauert etwa
15 bis 20 Minuten.
Gelegentlich kann der Arzt eine pharmakologische Belastungsform
(Belastung des Herzens durch Medikamente) im Zusammenhang mit einer
Stressechokardiographie vorschlagen. Hierbei wird über eine
Venenkanüle bei Patienten, die nicht in der Lage sind Fahrrad
zu fahren, ein Medikament verabreicht, das für kurze Dauer
das Herz ähnlich belastet wie eine starke körperliche
Anstrengung. Hierbei werden ebenfalls laufend Ultraschallbilder
des Herzens gewonnen und zur späteren Auswertung auf einen
Computer gespeichert. Diese Untersuchung ist etwas zeitaufwendiger
und dauert ca. 45 Minuten. Sie sollten hierfür etwa 4-6 Stunden
vorher nüchtern bleiben.
Wie bei allen Belastungsuntersuchungen sollte die Einnahme von Medikamenten
vorher mit dem Untersucher abgesprochen werden.
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