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Das Normalgewicht wird heute
nach dem "Body-Mass-Index" (BMI) bestimmt. Dieser errechnet
sich nach der Formel:
Körpergewicht (in kg) geteilt durch Körpergröße
(in m)²
Einfacher kann der BMI-Wert mit dem folgenden
Nomogramm bestimmt werden. Dabei werden die Körpergröße
(links) und das Körpergewicht (rechts) mit einer Linie verbunden.
Der BMI-Wert kann dann auf der Skala in der Mitte abgelesen werden.
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Bei Frauen gilt ein BMI von 20 - 24, bei Männern
ein BMI von 20 - 25 als Normalgewicht.
Bei einem BMI von 25 - 30 spricht man von Übergewicht, bei
einem BMI über 30 von starkem Übergewicht.
Der Anteil übergewichtiger Männer und Frauen dürfte
in Deutschland bei 20 - 30 % liegen.
Übergewicht wird u. a. verursacht durch Überernährung,
einen hohen Fettanteil der Nahrung, genetische Ursachen und Bewegungsmangel.
Übergewicht begünstigt viele Risikofaktoren von Herz-Kreislauferkrankungen,
wie Zuckerkrankheit, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen.
Die Behandlung dieser Risikofaktoren schließt daher immer
auch eine Normalisierung des Körpergewichtes ein. Das Risiko
eines Herzinfarktes lässt sich schon durch eine Gewichtsreduktion
von 5 - 10 % deutlich senken.
Wie gelingt es nun, das Übergewicht zu reduzieren? Der erste
und wichtigste Schritt ist eine Ernährungsumstellung. Dabei
muss zunächst das eigene Essverhalten kritisch betrachtet werden,
eventuell unter Zuhilfenahme einer professionellen Ernährungsberatung.
Dabei geht es um die Häufigkeit, den Zeitpunkt und die Zusammensetzung
von Mahlzeiten, aber auch um die Frage, ob das Essen in bestimmten
Situationen vielleicht als "Lösung" von Problemen
dient.
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